Lyme-Borreliose Naturheilkunde Therapie

Borreliose und Naturheilverfahren

Die Lyme-Borreliose eine Multisystem-Erkrankung:
Symptomvielfalt, daher oft nicht diagnostiziert

Zecke Borreliose Therapie
Quelle: Wikipedia

Lyme-Borreliose trat 1975 zum ersten Mal in den USA im Anschluss an einen Ausbruch von jugendlicher rheumatischer Arthritis in der Nähe der Gemeinde Lyme (Connecticut) auf.

Der ländliche Standort des Krankheitsausbruchs während des Sommers und im frühen Herbst deutete darauf hin, dass die Übertragung durch Zecken erfolgte. 1981 wurde der Wirkstoff der Lyme-Krankheit von Willy Burgdorfer entdeckt. Burgdorfer isolierte zum Genus Borrelia gehörende Spirochaeten (schraubenförmige Bakterien) einer der Syphiliserregern (Treponema pallium) ähnliche Spirochaetenart.

Mittlerweile ist jedoch bekannt, dass die Borrelien nicht ausschließlich von Zecken sondern auch durch anderweitige Organismen übertragen werden können. Dazu gehören: Stechmücken, Bremsen, Schnarken, Flöhe, Läuse, Wanzen, Milben und Moskitos. Nicht auszuschließen ist ebenfalls der Infektionsweg über Bluttransfusionen und von der Mutter auf das ungeborene Kind (Borrelien sind plazentadurchgängig). Ob die Borrelien über andere Ausscheidungsprodukte übertragen werden können ist noch nicht gesichert. Auch Säugetiere wie Hunde, Katzen, Pferde, Rinder und Wildtiere sind von der Borreliose betroffen.

Neben den bekannten Borreliose-Symptome, wie z. B. der Wanderröte (Erythema migrans) im Frühstadium, lokale Lymphknotenschwellung, chronische Müdigkeit und Gesichtslähmung, entstehen durch die Borrelien-Toxine (= Nervengift). Ebenfalls Co-Infektionen durch weitere, von Insekten oder Zecken übertragenen Keimen (Rickettsien; Bartonelle etc.), mit bis zu 200 verschiedenen Krankheitsbildern. Aufgrund der Symptomvielfalt kommt es oft zu Fehldiagnosen, die infolge mit den falschen Therapien behandelt werden. Die betroffenen Patienten geraten in einen Teufelskreis, geprägt von vielfältigen Symptomen, sogar bis hin zur Diagnose: „psychisch krank“.

Patienten kommen bspw. mit folgenden medizinisch diagnostizierten Krankheiten in Heilpraktikerpraxen: Fibromyalgie, Rheuma, Arthritis, Arthrose, Sarkoidose (Morbus Boeck), Multiple Skleros, Autismus, Morbus Parkinson, chron. Müdigkeit; multiple Chemikaliensensibilität (MCS), Tinnitus, Morbus Crohn, Depressionen, Lebensmittelallergie, Tinnitus, Schwindel (Morbus Meniere), ADS, ADHS, psychischen Erkrankungen, etc.

Aufgrund der Symptomvielfalt werden in meiner Praxis alle Patienten auf Borreliose und andere Keime getestet. In rund 95 % aller Fälle konnte ich durch das bioniergetische Testverfahren die Diagnose „Borreliose“ erstellen und eine natürliche, antibiotikafreie, gezielte und wirkungsvolle Therapie starten.

Nachfolgend wird anhand von Symptomen die Borreliose-Symptomvielfalt aufgezeigt:

chronische Müdigkeit

Benommenheit

Nachtschweiß

Kältegefühl und/ oder Hitzewallungen

wiederkehrendes Fieber

lokale Lymphknotenschwellung

(wandernde) Gelenkschmerzen, Gelenksteifheit

Gelenkentzündungen (Arthritis)

Arthrose

Bandscheibenvorfall

Carpaltunnelsyndrom

HWS-Syndrom

Muskelschmerzen (Fibromyalgie)

Lebensmittelallergien (Leitsymptom: Alkohol- und Kaffeeunverträglichkeit)

chronische Durchfälle, auch blutig

Brennen der Haut

Hautausschläge (rote, knotige Flecken)

stechende Schmerzen

Sehstörungen wie: doppeltsehen, sternchensehen, Lichtempfindlichkeit die augenärztlich nicht diagnostisch erfasst werden

Tinnitus

Kopfschmerzen/ Migräne

Herzrhythmusstörungen

Herzklopfen (Tachykardie)

Herzmuskelentzündung

Druckschmerz hinter dem Brustbein

Schwindel

Gleichgewichtsstörungen

Sensibilitätsstörungen

Brennen und Kribbeln im ganzen Körper (Ameisenlaufen)

Libidoverlust

Becken-/ Hüftschmerzen

Schmerzen im Kiefer

Absterben der Zähne

Herpes Erkrankungen

 

Ist das Zentrale Nervensystem betroffen können weitere Symptome auf eine Infektion mit Borrelien hinweisen:

Schlafstörungen

Epilepsie

Lähmungen (besonders im Gesicht)

Zittern (Tremor)

Stimmungsschwankungen bis zur Manie

Wutanfälle

Depressionen

Denkstörungen

Konzentrationsmangel

Wortfindungsstörung

Demenz

Desorientiert

 

Durch die oft verkannten Mischinfektionen mit anderen Keimen, wie z. B. EBV (Epstein-Barr-Virus), Herpes Viren, Chlamydien, Rickettsien, Bartonellen, Erlichiose entwickeln sich oft Mischbilder mit verschiedenste diffusen Symptomen.

Die Borreliose Diagnose

Leider gibt es z. Zt. noch keinen Bluttest, durch den die Borrelien mittelbar im Blut nachweisbar wären. Die derzeitigen Tests (ELISA/Western Blot Test) basieren auf den Nachweis von Borrelien-Antikörper im Blut (IgG- und IgM-Werte).

Hier ist die Voraussetzung gegeben, dass der Organismus (bereits) Antikörper gegen die Borrelien gebildet hat. Die Anzahl von Antikörpern im Blut lässt aus meiner Erfahrung nicht zwingend einen Rückschluss auf die Borrelienanzahl zu. Bluttests sind leider nicht standardisiert, daher sind Werte aus verschiedenen Labors nur bedingt vergleichbar.

In der schulmedizinischen Diagnose wird i. d. R. bei einem hohen Borrelientiter von einer starken Borrelienbelastung ausgegangen, bei einem niedrigen von einer schwachen Infektion. Es kann jedoch auch sein, dass ein intaktes Immunsystem nach der Infektion durch Borrelien viele Antikörper produziert und somit unter Umständen in der Lage ist die Krankheit selbst zu bekämpfen. Bei einem niedrigen Titer könnte es sein, dass das Immunsystem geschwächt ist, so dass bei einem starken Borrelienbefall nur wenige Antikörper gebildet werden.

Die Borrelien besitzen die Fähigkeit sich in kollagenen Fasern (Bindegewebe/ Knorpel) festzusetzten, oder sich in einer Art „zystischen“ Form (Persister) abzulagern. Damit können sie sich einer Immunabwehr entziehen und ggf. unter bestimmten Umständen reaktivieren. In den „Ruhezeiten“ werden somit auch keine neuen Antikörper gebildet.

Der PCR Test (Polymerase-Kettenreaktion) ist ein genetischer Borrelientest womit man nach genetischem Material der Borrelien sucht, welche bei der Immunabwehr entstehen können. Dieser Test basiert auch auf eine Antikörperreaktion des Organismus und wird eher zur Therapiekontrolle eingesetzt.

In meiner naturheilkundlichen Praxis setzte ich zur Diagnosestellung bioenergetische Therapieverfahren, wie z. B. den kinesiolgischen Muskeltest sehr erfolgreich ein.

Die Borreliose Therapie: Antibiotika, Naturheilkunde oder beides?

In vielen Fällen wird eine Borreliose nicht direkt diagnostiziert, sondern i. d. R. nur Symptome behandelt, bzw. gelindert. Es werden in erster Linie Schmerzmittel, Physiotherapie und Psychopharmaka eingesetzt. Wurde die Diagnose Borreliose gestellt, folgt in der Schulmedizin meistens eine über Monate angelegte Antibiotikatherapie. Im Frühstadium der Borreliose kann eine Antibiose zwar greifen und die Symptome „verschwinden“, doch die Borrelien haben leider die Fähigkeit sich in kollagenen Fasern (Bindegewebe, Sehnen, Knorpel) zurückzuziehen und sich dadurch dem Einwirken von Antibiotika entziehen. So kann es oft noch nach Monaten oder Jahren zu einer Reaktivierung kommen. Meistens mit dem Befall des Nervensystems – der Neuroborreliose.

Eine lang anhaltende Antibiotikagabe schwächt das Immunsystem und belastet die Ausscheidungsorgane (Leber, Nieren und Darm). Viele Patienten reagieren allergisch auf die Antibiose, oder verspüren sehr starke Nebenwirkungen. Der Organismus wird stark geschwächt und anfällig für weitere Keime. Durch Zerstörung der für das Immunsystem so wichtigen Darmflora, kann es in Folge zu chronischen Durchfällen und Nahrungsmittelallergien kommen.

„Gegen Borreliose gibt es Abhilfe“

Die Borreliose lässt sich aus meiner Erfahrung sehr gut naturheilkundlich therapieren. Die Bakterien lassen sich gezielt mit einer Kombination aus Homöopathie sowie Laserakupunktur, Frequenztherapie und Ernährungsumstellung effektiv und nachhaltig behandeln. Diese Therapieformen unterstützen die Stärken des Immunsystems, entlasten die Entgiftungsorgane und töten die Borrelien in Ihren verschiedenen Lebensphasen ab.

Die naturheilkundliche Borreliosetherapie kann auch erst unmittelbar im Anschluss einer Antibiotikagabe erfolgen. Dabei wird zusätzlich eine Symbioselenkung der Darmflora eingeleitet und ggfs. die allergische Reaktionen auf die Antbiotika therapiert.

Weitere Beiträge zur ganzheitlichen Borreliose-Therapie in meiner Heilpraktiker-Praxis:

http://www.atanua-praxis.de/symptome/borreliose_behandlung

http://www.atanua-praxis.de/borreliose_therapie_kinder

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